Die Kinderstadt ist eine Ferienaktion mit thematischem Inhalt in gemeinsamer Trägerschaft des Fachbereiches Familienförderung des Landratsamtes, der katholischen Jugendstelle, des Familienreferates Marktschellenberg und dem Quartiersbüro Freilassing.
Die Kinderstadt bietet eine Woche Spiel und Spaß unter kompetenter Betreuung. Die teilnehmenden Kinder konnten spielerisch die Strukturen einer Stadt erfahren, mit Rathaus, Verwaltung , Arbeit und Freizeit, Handel, Dienstleistungen, Geldumlauf ect., in dem sie selbst Bürger dieser Stadt wurden. Den Verlauf der Stadt durften sie dabei weitgehend selbst bestimmen, unterstützt durch geschulte jugendliche und erwachsenen Betreuerinnen und Betreuer.
Der Tag in der Kinderstadt gestaltete sich in etwa folgendermaßen: Bei Ankunft auf dem Gelände ging’s zuerst zum Einwohnermeldeamt, um sich seinen Bürgerausweis ausstellen zu lassen. Danach ging’s weiter zum Arbeitsamt, bei dem für mind. 30 Minuten und max. 2 Stunden eine Arbeitstelle vermittelt wurde. Die Bürgerin, der Bürger konnte dabei je nach „Berufswunsch“ und Verfügbarkeit aus mehreren Arbeitsstellen wählen. Möglichkeiten boten hier verschiedene Berufsmöglichkeiten wie Verwaltungsangestellte/er, Schreiner/in, Bankkaufmann/frau, Koch/Köchin, Verkäufer/in, Müllarbeiter/in, Artist/in, Künstler/in und noch einiges mehr.
3 Kinder wechselten sich als Bürgermeister ab und ein Stadtrat kümmert sich um die Belange der Stadt.
Ehrliche Arbeit wurde natürlich auch entlohnt, und in einer eigenen Kinderstadtwährung - dem Nonntaler - ausbezahlt. Mit dem verdienten Geld konnten die Kinder nun innerhalb der Kinderstadt produzierte Waren, angebotene Dienstleistungen, Kinobesuche, Getränke, Cafebesuche bezahlen.
Auch der Freizeitbereich in einer Stadt kam natürlich nicht zu kurz: Theater, Zirkus, Vergnügungspark waren nur ein paar der Möglichkeiten, sich vom Arbeitsalltag zu erholen.
Das Projekt Kinderstadt war für Kinder aus dem Landkreis Berchtesgadener Land von 8 – 14 Jahren geöffnet. Die Teilnehmerzahl war auf 100 Kinder begrenzt. Motiviert durch den großen Erfolg können sich die Organisatoren durchaus vorstellen, für 2011 die Teilnehmerzahl deutlich zu erhöhen.








